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Tarifvertrag bau berlin 2018

WSI (2019): Frauen in Aufsichtsräten und Vorständen 2007-2018 Anteil der Tarifbeschäftigten im Jahr 2018 Das Arbeitsgerichtsgesetz (ArbGG) umfasst verschiedene alternative Formen der Streitbeilegung. Üblicherweise ist das Schlichtungsverfahren (Güteverhandlung). In diesem Fall einigen sich der Richter und die Konfliktparteien auf eine außergerichtliche Einigung. Wenn keine Einigung erzielt werden kann, geht der Fall vor Gericht zurück. Die Umsetzung der EU-Rechtsvorschriften hat die Rolle der außergerichtlichen Mediation gestärkt. Die Richter können einen Richter ernennen, der nicht in das Gerichtsverfahren für das Schlichtungsverfahren involviert ist (Güterichter); vorbehaltlich der Zustimmung der Konfliktparteien sind auch ein außergerichtlicher Mediator für die Vermittlung des Konflikts. Kann keine Einigung erzielt werden, so ist der Fall vom Arbeitsgericht zu entscheiden. Hobler, D. und Pfahl, S. (2018), Gender Pay Gap 2006-2017, WSI-GenderDatenPortal, Düsseldorf. Weckes, M. (2018), Mehr Quote wagen – Die Frauenquote für Aufsichtsräte greift , Böckler Impuls Vol.

04/2018, Düsseldorf. Zwischen 2012 und 2018 lag das BIP-Wachstum in Deutschland bei 7,49 % und damit unter dem EU-Durchschnitt (9,73 %). Die Arbeitslosenquoten für alle Kategorien gingen weiter zurück und lagen unter dem EU-Durchschnitt, insbesondere der Jugendarbeitslosigkeit, die 2018 bei 6,2 % lag und damit deutlich unter dem EU-Durchschnitt für dieses Jahr (15,2 %) lag. Ab 2017 sind Tarifverhandlungen und Betriebsratsabdeckung enden in der Kernzone des Systems der Arbeitsbeziehungen – große Fertigungsunternehmen – noch immer stark und im privaten Dienstleistungssektor deutlich schwächer. In Westdeutschland sind rund 41 % aller Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe tarifvertraglich betroffen und werden auch durch einen Betriebsrat vertreten – gegenüber nur 19 % aller westdeutschen Dienstleistungsbeschäftigten und nur 11 % aller Bauarbeiter (Daten aus dem Jahr 2016 – Kohaut/Ellguth 2017). Die vereinbarten Löhne stiegen gegenüber 2018 um 3,1 % (2,9 %); das positive Ergebnis war auf Zuwächse in den Dienstleistungssektoren und die Umsetzung der in den Vorjahren vereinbarten schrittweisen Lohnerhöhungen zurückzuführen. Die Vereinbarung über Beschäftigte im öffentlichen Dienst sieht eine schrittweise Lohnerhöhung von 8 % über 33 Monate sowie zusätzliche 120 EUR pro Monat für Pflegekräfte und 50 EUR für Auszubildende vor. Die neue Vereinbarung, die für den Chemiesektor ausgehandelt wurde, hat eine Laufzeit von 29 Monaten – die längste seit 1987 – mit Optionen für Abweichungen in der Umsetzungszeit auf Unternehmensebene. Sie sieht eine Erhöhung um 2,8 % und eine Betriebspflegeversicherung für pflegebedürftige Angehörige vor. In der Tarifrunde 2015 einigten sich die Sozialpartner der Gewerkschaft Metall und Maschinenbau auf die Aufnahme von bezahltem Ausbildungsurlaub in die Branchenvereinbarung. Ein grundlegender Rechtsgrundsatz für Streitigkeiten ist, dass Arbeitskampfmaßnahmen ein zielführendes Ziel verfolgen müssen, das tarifvertraglich geregelt werden kann.

Streiks und Aussperrungen sind daher nur im Rahmen von Tarifverhandlungen rechtmäßig, und politische oder generalpolitische Streiks gelten als rechtswidrig. Nur Gewerkschaften haben das Recht, einen Streik auszurufen. Sekundäre Klagen können unter bestimmten Umständen zulässig sein. Es gibt kein individuelles Streikrecht der Arbeitnehmer. Streiks, die nicht offiziell von einer Gewerkschaft anerkannt werden, sind rechtswidrig. Eine Abstimmung ist nur erforderlich, wenn es bestimmte Gewerkschaftsregeln erfordern. Karrierebeamten (Beamte) ist es verboten, zu streiken. Ein rechtswidriger Streik begründet Schadensersatzansprüche und insbesondere gegenseitige Ansprüche auf eine einstweilige Verfügung zwischen den Beteiligten. Ob ein Streik rechtswidrig ist oder nicht, entscheiden jeweils die betreffenden Arbeitsgerichte.

Paragraf 9 des Grundgesetzes (Garantie der Vereinigungsfreiheit) gilt auch für Arbeitgeberorganisationen. Wie bei den Gewerkschaften haben die Arbeitgeberorganisationen das Recht, Tarifverhandlungen zu führen, wenn sie von ihren Mitgliedern dazu betraut werden und tariflich als gesetzliche Aufgabe bezeichnet wird (Abschnitt 2 des Tarifgesetzes). Es gibt keine weiteren gesetzlichen Regelungen, die Kriterien für die Repräsentativität oder eine gesetzliche Verbandspflicht definieren.

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